Von Teufel, Riesen und einem weißen Stein -
200 Jahre Deutsche Sagen der Brüder Grimm im Marburger Land

Eine Ausstellung im Marburger Haus der Romantik + ein Begleitprogramm



ABEND zum THEMA "ALRAUNE"
Wer oder was ist das - ein Alraun, eine Alraune?
Ein Abend zum Thema „ALRAUNE“ beginnt mit einem Vortrag von H. Schmidt-Enzinger, OStR'n i.R. über dieses sagenhafte Wesen in der deutschen Literatur, in Aberglaube und Botanik. Nach einer Pause zur Erholung mit Getränken und Häppchen folgt die Fortsetzung.
19. Januar 2017   18 Uhr (statt 19 Uhr)

FINISSAGE der AUSSTELLUNG
GEFÜHRTE WANDERUNG
zum ELISABETHBRUNNEN
Geführte Wanderung zum Elisabethbrunnen in Marburg-Schröck, bei Glühwein und Schmalzbroten. Treffpunkt: 11.00 Uhr im Haus der Romantik. Vorherige verbindliche Anmeldung erwünscht. Teilnahmegebühr 5,- Euro
19. Februar 2017   11.00 Uhr


Ausstellung:   24. September 2016 – 19. Februar 2017

Sagen sind keine Märchen — doch was unterscheidet sie? Sagen können meist einem geografischen Ort oder einem realen Ereignis zugewiesen werden. In den Deutschen Sagen der Brüder Grimm finden sich viele Beispiele aus dem Marburger Land. Burg Weißenstein bei Wehrda und ihre Riesen etwa spielen dabei eine zentrale Rolle.

Was veranlasste die Brüder Grimm, sich mit den Sagen zu beschäftigen und welchen Einfluss hatten die Marburger Romantiker um Carl von Savigny? Wie sammelten sie und wer half ihnen?

Diesen und anderen Fragen wird in der Ausstellung nachgegangen.

Ein Kooperationsprojekt zwischen dem Marburger Haus der Romantik e.V., dem Fachdienst Kultur der Universitätsstadt Marburg und dem Institut für Europäische Ethnologie / Kulturwissenschaft der Philipps-Universität Marburg




Die deutsche Romantik als Fluchtpunkt der Seele -
HOLZSCHNITTE von JACOB PINS (1917 – 2005)

Eine Ausstellung im Marburger Haus der Romantik



J. Pins. Sonnenuntergang im Wald, 1969


Jacob Pins. Mond und Vögel, 1960
VERNISSAGE der AUSSTELLUNG
Die DEUTSCHE ROMANTIK ALS FLUCHT-PUNKT DER SEELE - HOLZSCHNITTE von JACOB PINS (1917 – 2005)

EINFÜHRUNG:
SABINE HARDER (Kuratoriumsvorsitzende Marburger Haus der Romantik e.V.);
Dr. DIETER SHULER (Jacob-Pins-Gesellschaft Kunstverein Höxter e.V.)
29. April 2016   18.00 Uhr

FINISSAGE der AUSSTELLUNG
„Man kann die Menschen aus ihrer Heimat vertreiben, aber nicht die Heimat aus den Menschen.“ – Lebenswege jüdischer Menschen aus Nordhessen
VORTRAG und LESUNG von und mit ERNST KLEIN (Verein RÜCKBLENDE, Volkmarsen)
4. September 2016   11.00 Uhr
30. April 2016 – 4. September 2016

Jacob Pins, internationaler Künstler, Sammler und langjähriger Lehrer an der Hochschule für Kunst in Jerusalem, wurde 1917 in Höxter in ein bürgerliches Umfeld jüdischen Glaubens hineingeboren. Aus dieser familiären und kulturellen Heimat musste er 1936 aufgrund der politischen Veränderungen in Deutschland nach Palästina emigrieren, wo er unter schwierigsten Umständen ein Kunststudium bei dem bekannten und ebenfalls zwangsweise emigrierten expressionistischen Maler und Graphiker Jacob Steinhardt aufnehmen konnte.

In seinen künstlerischen Positionen als Holzschneider, Graphiker und Maler blieb Jacob Pins über die Schrecken des Holocausts hinweg der Kunst der deutschen Romantik als geistiger Heimat und der Landschaft an der Weser als ästhetischer Heimat innig verbunden.

2005 überließ Jacob Pins, Ehrenbürger von Jerusalem und von Höxter, wesentliche Teile seines künstlerischen Nachlasses seiner Geburtsstadt.

Begleitprogramm zu dieser Ausstellung:

4. Juni 2016:
TAGESEXKURSION nach FÜRSTENBERG und CORVEY
Weltkultur am Weserbogen



FRAUEN der REFORMATION in der Region.

Eine Ausstellung im Marburger Haus der Romantik

ERÖFFNUNG der AUSSTELLUNG
Eröffnungsvortrag von Dr. Gottfried Mehnert
1. März 2016   18.00 Uhr
LESUNG
Lesung mit Anja Zimmer aus ihrem biografischen Roman
„Auf dass wir klug werden. Das Leben der Elisabeth von Sachsen“
10. März 2016   19.00 Uhr
FINISSAGE der AUSSTELLUNG
Vortrag von Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger (Jena/ Esslingen)
„Frauen im Pfarrhaus. Kulturgeschichtliche Anmerkungen zum Wandel einer Institution“
15. April 2016   19.00 Uhr
2. März 2016 – 15. April 2016

Im Rahmen der Lutherdekade haben die Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland eine Wanderausstellung konzipiert, die über Leben und Wirken von Frauen in der bewegten Zeit des 16. Jahrhunderts informiert. Es werden zwölf ganz unterschiedliche Frauen in den Blick genommen, wie etwa Katharina von Schwarzburg (1509-1567), genannt die Heldenmütige, die mit ihrem Mann die Reformation in der Grafschaft Rudolstadt einführte und protestantische Kriegsflüchtlinge beherbergte oder Anna II. von Stolberg (1504-1574), die als erste protestantische Äbtissin das Quedlinburger Reichsstift leitete.

Das Ausstellungsprojekt besteht aus mehreren Modulen und stellt die noch wenig erforschte weibliche Seite der Reformation in den Mittelpunkt. Zusätzlich zu den zwölf Frauenportraits werden auf sechs Thementafeln die politischen und gesellschaftlichen Kontexte der Reformationszeit dargestellt.

Bisher wurde die Wanderausstellung an mehr als 45 Stationen innerhalb Deutschlands und darüber hinaus in Schweden und Polen gezeigt. Sie ist im Marburger Haus der Romantik vom 2.3. bis 15.4.2016 zu sehen, wo die Thematik noch ergänzt wird mit der Biographie Elisabeths von Hessen (1502-1557), der im Marburger Schloss geborenen Schwester Philipps des Großmütigen, einer der ersten Frauen, die die Reformation in Deutschland voranbrachten, und der Rolle der Frau im Evangelischen Pfarrhaus.

Begleitprogramm zu dieser Ausstellung:

Di. 1. März 2016   18.00 Uhr:
ERÖFFNUNG der AUSSTELLUNG
Eröffnungsvortrag hält Dr. Gottfried Mehnert, Marburg

Do. 10. März 2016   19.00 Uhr:
LESUNG mit ANJA ZIMMER aus ihrem biografischen Roman
„Auf dass wir klug werden. Das Leben der ELISABETH von SACHSEN“
Herzogin Elisabeth (1502-1557) wurde als Hessische Fürstin auf dem Marburger Schloss geboren und verfocht an der Seite ihres Bruders Philipp von Hessen als eine der erste Frauen die Reformation in Deutschland.


Fr. 15. April 2016   19.00 Uhr:
FINISSAGE der AUSSTELLUNG
VORTRAG von Prof. Dr. CHRISTEL KÖHLE-HEZINGER (Jena/ Esslingen)
„Frauen im Pfarrhaus. Kulturgeschichtliche Anmerkungen zum Wandel einer Institution“




LEBENSSPUREN.
Caroline SCHLEGEL und Ricarda HUCH

Eine Ausstellung im Marburger Haus der Romantik

12. November 2015 – 21. Februar 2016

„Eine Schar junger Männer und Frauen stürmt erobernd über die breite träge Masse Deutsch-lands ..., mit übermütiger Verachtung die alte, morsche Kultur über den Haufen werfend“- so sah Ricarda Huch die Frühromantiker. Deren weibliches Zentralgestirn war ohne Zweifel Caroline Schlegel-Schelling. Ihre geistige Agilität, ihr Witz und nicht zuletzt ihre sinnliche Ausstrahlung übten große Anziehungskraft auf die intellektuelle Avantgarde aus.

Die Dichterin, Philosophin und Historikerin Ricarda Huch gehörte zu den ersten, die Carolines Bedeutung erkannten. Die Ausstellung zeichnet Werk, Wirkung und Schicksal der beiden großen Frauen nach.

Begleitprogramm zu dieser Ausstellung:

Mi. 11. November 2015:

Eröffnung der Ausstellung

LEBENSSPUREN.   Caroline SCHLEGEL und Ricarda HUCH

Begrüßung:

Dr. Marlis Sewering-Wollanek
- Magistrat der Universitätsstadt Marburg

Gunilla Rising Hintz, Fil. mag.
- Marburger Haus der Romantik. e.V.

Eröffnungsvortrag::

Prof. Dr. Marita Metz-Becker
- Philipps-Universität Marburg:

„MADAME LUZIFER.   Das revolutionäre Leben der Caroline MICHAELIS-BÖHMER-SCHLEGEL-SCHELLING“